Deutsche Bahn und Polizei bereiten sich auf Lokführerstreik vor

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der neue Lokführerstreik trifft an diesem Wochenende unter anderem die Ferienheimkehrer in Nordrhein-Westfalen, aber auch die Fußballfans, die nach Köln oder Gelsenkirchen wollen. Die Bundespolizei rechnet nicht mit aggressiver Stimmung unter Fans, die möglicherweise trotz Streikankündigung zu den Bahnhöfen kommen und dort festsitzen. Dafür muss sich die NRW-Polizei auf Schlachtenbummler einstellen, die mit dem Auto zum Stadion kommen. «Wir versuchen, alle Eventualitäten zu planen», sagte André Faßbender, Sprecher der Kölner Polizei, am Freitag. Aber man wisse ja noch nicht, ob und in welchem Umfang die Züge fahren.

Der Streik, zu dem die Lokführergewerkschaft GDL aufgerufen hat, beginnt bereits am Freitagnachmittag im Güterverkehr und wird in der Nacht zum Samstag auf Personenzüge ausgeweitet. Er dauert bis Montag früh. Die Deutsche Bahn kündigte Ersatzfahrpläne an. Ziel sei, mindestens ein Drittel des Angebots aufrechtzuerhalten.

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