Deutsche Kartellhüter sehen Mobilfusion kritisch

München/Bonn/Düsseldorf (dpa) - Die geplante Übernahme von E-Plus durch Telefonica Deutschland (O2) stößt bei den Wettbewerbshütern auf Skepsis. «Die Verringerung von vier auf drei Anbieter ist wettbewerbsrechtlich alles andere als ein Selbstläufer, zumal gerade E-Plus in der Vergangenheit beim Preiswettbewerb besonders aktiv war», sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, am Mittwoch der dpa. Am Dienstag hatte die niederländische E-Plus-Mutter KPN den 8,1 Milliarden Euro schweren Verkauf bekanntgegeben. Auch die Gewerkschaft Verdi äußerte sich kritisch: «Personalabbau darf nicht das Mittel zur Umsetzung der Fusion sein», sagte ein Verdi-Sprecher.

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