Deutsche Telekom macht dank USA weiter Tempo
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Ein Frau tippt auf ihr Smartphone, auf dem ein Telekom-Logo zu sehen ist. Foto: Oliver Berg/Archivbild
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Bonn (dpa) - Die Deutsche Telekom hat zu Jahresbeginn vor allem dank des boomenden US-Geschäfts operativ mehr verdient. Das um Sondereffekte und die neue Leasing-Bilanzierung bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg im ersten Quartal um 8,3 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte. Unter dem Strich belasteten bereits Kosten für die geplante milliardenschwere Übernahme des US-Mobilfunkrivalen Sprint. Der Nettogewinn ging um gut 9 Prozent auf 900 Millionen Euro zurück.

Der Umsatz kletterte um knapp neun Prozent auf 19,5 Milliarden Euro. Dabei halfen der schwache Euro und die Zukäufe in Österreich und den Niederlanden. Aus eigener Kraft wuchs der Erlös in den ersten drei Monaten um 3,5 Prozent. Die Jahresprognosen bestätigte das Management um Telekom-Chef Tim Höttges. «Das war ein guter Start ins Jahr», sagte er. «Wir sehen überall im Konzern positive Entwicklungen.»

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