Deutsche greifen für Wein tiefer in Geldbeutel

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Deutschen haben 2011 mehr Geld für Wein ausgegeben. Zwar sei die verkaufte Menge um 2,7 Prozent zurückgegangen, aber die Verbraucher hätten rund zwei Prozent mehr dafür bezahlt als im Vorjahr, berichtete das Deutsche Weininstitut (DWI) am Montagabend in Düsseldorf. Es berief sich auf Erhebungen der GfK-Marktforschung. Im Lebensmitteleinzelhandel kostete 2011 ein Liter Wein ungeachtet der Herkunft im Schnitt 2,63 Euro. Für heimische Weine wurden 3,04 Euro pro Liter bezahlt, 10 Prozent mehr als noch 2010. Die heimischen Winzer profitierten dabei laut DWI vom Trend zu regionalen Produkten vor allem bei jüngeren Verbrauchern. Der Umsatz mit deutschen Weinen sei auf Vorjahresniveau geblieben.

Deutsches Weininstitut

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