Die Tricks der Mönche in der Fastenzeit

Lichtenau-Dalheim (dpa/lnw) - Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige christliche Fastenzeit. Bis zu 130 Fastentage gab es früher in mittelalterlichen Klöstern. Nicht alle Mönche waren dem gewachsen. Dafür waren manche erfinderisch, wie man die Regeln umgehen könnte. Fisch war als Fastenspeise erlaubt. Dann aber kamen auch Austern und Flusskrebse auf den Tisch. Mancher Abt erklärte sogar Geflügel, Biber und Otter zu Fischen, berichtet Christiane Brehm, Museumspädagogin aus dem LWL-Klostermuseum Lichtenau-Dalheim. Mönche erfanden die mit püriertem Fleisch gefüllten Maultaschen und die Mortadella. Helfer in der harten Zeit war für viele Mönche auch das Starkbier, denn Flüssiges war in der Fastenzeit grundsätzlich erlaubt.

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