Dienstleistungssektor schiebt Wachstum der NRW-Wirtschaft an

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr preisbereinigt um 1,3 Prozent gewachsen. Insgesamt habe das bevölkerungsreichste Bundesland Waren und Dienstleistungen im Wert von 625 Milliarden Euro erzeugt, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mit. Damit blieb NRW vor Bayern und Baden-Württemberg das mit Abstand wirtschaftskräftigste Bundesland. Allein die Differenz zum Bruttoinlandsprodukt Bayerns erreichte ungefähr die Höhe der gesamten in Sachsen erzeugten Waren und Dienstleistungen.

Rein rechnerisch habe jeder der rund 9,1 Millionen Erwerbstätigen in NRW im vergangenen Jahr 68 752 Euro erwirtschaftet. Das seien 700 Euro mehr als der bundesdeutsche Durchschnitt. Zugpferd des Wachstums war dabei erneut der Dienstleistungssektor mit einem Plus von 1,9 Prozent. Hier sei das Wirtschaftswachstum zwischen Rhein und Weser mit einem Plus von 1,9 Prozent höher als gefallen als im deutschlandweiten Durchschnitt (1,3 Prozent).

Insgesamt aber lag NRW 2014 beim Wirtschaftswachstum unter dem Bundesschnitt von 1,6 Prozent. Spitzenreiter war Baden-Württemberg mit einem Plus von 2,4 Prozent. Die vorliegenden Daten beruhen auf Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder.

Pressemitteilung IT.NRW

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