Diskussion um Abstellung von BVB-Jungstar Bellingham
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Dortmunds Jude Bellingham und Sevillas Fernando (r). Foto: Martin Meissner/AP-Pool/dpa
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Dortmund (dpa) - BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat Meldungen dementiert, wonach der englische Fußballverband auf eine Abstellung des Dortmunder Mittelfeld-Juwels Jude Bellingham für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele verzichten wird. «Ich glaube, das ist nicht der Fall», sagte Zorc am Donnerstag. Der zuletzt starke 17 Jahre alte BVB-Neuzugang aus Birmingham war von Nationaltrainer Gareth Southgate am Donnerstag nominiert worden. Der Coach räumte jedoch Zweifel ein, dass eine Teilnahme Bellinghams wirklich möglich ist.

«Wir haben ihn für den Moment im Kader gelassen, aber es sieht danach aus, dass die Quarantäne-Regeln in Deutschland es verhindern», sagte Southgate. «Wir prüfen gerade noch, was möglich ist, und wir wollten ihn für den Kader nominieren.» Weil zwei der Länderspiele in London stattfinden und England als Corona-Risikogebiet gilt, müsste Bellingham nach seiner Rückkehr in eine 14-tägige Isolation.

In dieser Zeit stehen jedoch das Viertelfinale der Champions League und die wichtigen Bundesliga-Partien gegen Frankfurt und in Stuttgart an, bei denen die Dortmunder nicht auf Bellingham oder andere Profis verzichten wollen. «Wir sind mit sämtlichen Verbänden, bei denen es Probleme geben könnte, und den Gesundheitsbehörden im Austausch und versuchen, Lösungen zu finden. Klar ist auch, wenn dem BVB nach der Abstellung Nachteile entstehen würden wie eine längere Quarantäne von Spielern, verweigern wir die Abstellung», kommentierte Zorc.

© dpa-infocom, dpa:210318-99-876396/3

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