Domian wäre nach dem Tod gern ein Fressen für die Geier

Berlin (dpa) - Nachttalker Jürgen Domian (57) wäre nach seinem Tod gern ein Fressen für die Geier. Die sogenannte Himmelsbestattung, die in Asien praktiziert werde, sei ihm sehr sympathisch. «Hierbei wird der Leichnam im Freien zerstückelt und den Geiern zum Fressen angeboten», sagte Domian der «Welt am Sonntag». «Somit schenkt ein toter Körper einem anderen Lebewesen Energie und Kraft. Dieses Bestattungsritual ist in Europa leider verboten.» Daher fallen seine konkreten Planungen konventioneller aus. «Wenn ich es für mich entscheide: verbrennen und anschließend irgendwo anonym verstreuen oder verscharren. Ich bin da völlig unsentimental.» Er denke bereits sein ganzes Leben lang über den Tod nach. Seit 1995 moderiert der 57-Jährige im WDR Fernsehen und im Radio auf 1Live die Talksendung «Domian». Ende 2016 plant er, die Sendung zu beenden.

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