Doppelausstellung: Picasso sieht fern und US-Fotokunst

Münster (dpa/lnw) - Das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster stellt heute eine neue Doppelausstellung vor. Ab dem 1. März zeigt das Haus bis zum 18. Mai «Picasso sieht fern!» und «Elliott Erwitt - Eine Retrospektive». In den 1960er-Jahren hatte sich Pablo Picasso (1881-1973) einen Fernseher in seine südfranzösische Wohnung geholt. Die Ausstellung zeigt, welchen Einfluss Berichte über die Studentenproteste, Ansprachen von de Gaulles sowie italienische Sandalen- oder französische Mantel-und-Degen-Filme auf den Künstler hatten. Im zweiten Teil geht es um Werke des 1928 in Paris geborenen US-Fotografen Elliott Erwitt. Seine Schwarz-Weiß-Bilder dokumentierten ironisch den amerikanischen Alltag, berichtete das Museum. Als Mitglied der Fotoagentur Magnum porträtierte er etwa die US-Präsidenten Kennedy und Nixon.

Picasso-Museum

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