Dortmund will gegen Straßenstrich-Urteil vorgehen

Dortmund (dpa/lnw) - Die Stadt Dortmund will sich dagegen wehren, einen Straßenstrich zulassen zu müssen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte im März entschieden, dass der alte Straßenstrich in der Innenstadt aus Jugendschutzgründen nicht wieder geöffnet werden darf, die Stadt aber außerhalb des erweiterten Innenstadtbereichs einen neuen Standort anbieten müsse. Dortmund hatte vor zwei Jahren mit Genehmigung des Landes den Straßenstrich in der Nordstadt und die offene Prostitution im ganzen Stadtgebiet verboten. Dortmund will jetzt einen Antrag auf Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster stellen. Die Verwaltung sehe die Auffassung des Gericht kritisch, dass sich in einer großen Stadt ein Platz für die Straßenprostitution ohne Gefahr für Jugend und Anstand finden lassen müsse.

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