Dortmunder Mai-Krawalle: Angeklagte weisen Vorwürfe zurück

Dortmund (dpa/lnw) - Drei Jahre nach den schweren Mai-Krawallen in der Dortmunder Innenstadt hat am Freitag vor dem Amtsgericht der Prozess gegen zwei mutmaßliche Rädelsführer aus der rechten Szene begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den 26 und 28 Jahre alten Männern vor, am 1. Mai 2009 einen unangemeldeten Aufmarsch von rund 400 Gewalttätern des rechten Spektrums organisiert und angeführt zu haben. Aus der Gruppe heraus waren Polizisten mit Steinen attackiert und schließlich auch eine zeitgleich stattfindende Kundgebung des DGB angegriffen worden. Beide Angeklagte wiesen die Vorwürfe zurück. Der Zug durch die Innenstadt sei eine spontane Aktion gewesen, auf die sie keinen Einfluss gehabt hätten, sagten sie.

SOCIAL BOOKMARKS