Dortmunder Neonazi-Demonstration bleibt verboten

Dortmund (dpa/lnw) - Ein für Samstag geplanter Aufmarsch von Rechtsextremen in Dortmund bleibt verboten. Das teilte die Dortmunder Polizei am Freitag unter Berufung auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe mit. Dasselbe gelte für eine schon für Freitagabend geplante Kundgebung. Die Richter hätten das vom Polizeipräsidenten in Dortmund ausgesprochene Verbot bestätigt. «Die Polizei wird diese Versammlungsverbote konsequent und mit starken Kräften durchsetzen», kündigte die Behörde an.

Hintergrund des Verbots ist, dass der Anmelder zur Führungsebene der kürzlich verbotenen Neonazi-Organisation «Nationaler Widerstand Dortmund» gehörte. Die Gruppe war in den vergangenen Jahren stets am Antikriegstag in Dortmund aufmarschiert, was regelmäßig zu Zusammenstößen mit Gegendemonstranten führte.

Mitteilung der Polizei

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