Dortmunder Polizei nimmt wieder Raser und Poser ins Visier
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Ein Polizist hält an einer Kontrollstelle eine Winkerkelle in der Hand. Foto: Paul Zinken/dpa/ZB/Symbolbild
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Dortmund (dpa/lnw) - Die Dortmunder Polizei hat am Freitagabend erneut die Raser- und Poserszene ins Visier genommen. «Unser Hinweis: Kommen Sie gar nicht erst zum Wall, um Ihre Runden zu drehen. Wir bleiben die ganze Nacht!», twitterte die Polizei zu Beginn der Kontrollen - mit dem Stichwort #RuheaufdemWall. Etwas später hieß es: «Nach gerade einmal zwei Stunden sind wir mittlerweile bei fünf sichergestellten Fahrzeugen. Mal sehen, wie viele es noch werden.» Die Autos seien viel zu laut gewesen; etwa wegen einer anderen Abgasanlage.

Dortmund gilt mit dem Wall um den Innenstadtkern als Hochburg der Raser- und Tunerszene in Westfalen. Immer wieder kommt es zu illegalen Rennen, erheblicher Verkehrsgefährdung und starker Lärmbelästigung in der Nacht durch Hupkonzerte und laute Musik.

Zuletzt hatte die Stadt zum Lärmschutz in der Nacht Tempo 30 auf dem Wall angeordnet. In jüngerer Zeit wurden an den Wochenenden Hunderte von Fahrzeugen und Fahrer nach Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung und Coronaschutzbestimmungen kontrolliert. Zahlreiche Autos und Führerscheine wurden eingezogen.

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