Dramatikerpreis: Stücke über Gewalt in aufgewühlten Zeiten
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Das Theater an der Ruhr in Mülheim an der Ruhr. Foto: Maja Hitij/Archiv
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Mülheim/Ruhr (dpa) - Stücke über Gewalt in Zeiten der gesellschaftlichen und politischen Verunsicherung dominieren in diesem Jahr beim Mülheimer Dramatikerpreis. Aus 142 Stücken, die in der Saison 2016/17 uraufgeführt wurden, habe die Jury sieben Stücke für den Wettbewerb ausgewählt, sagte Jury-Sprecherin Cornelia Fiedler am Mittwoch in Mülheim. Darunter sind bekannte Theaterautoren wie Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek mit ihrem Stück «Wut» sowie Anne Lepper und der Österreicher Ferdinand Schmalz. Erstmals im Rennen sind die Autoren Konstantin Küspert, Milo Rau, Clemens J. Setz und Olga Bach. Bachs Stück «Die Vernichtung» ist als Inszenierung des Konzert Theater Bern auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Der mit 15 000 Euro dotierte Mülheimer Dramatikerpreis gehört zu den begehrtesten Theaterauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Der Preisträger wird Anfang Juni gekürt.

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