Drei Jahre Haft für unehrlichen Bestatter

Bochum (dpa/lnw) - Ein ehemaliger Bestatter ist am Donnerstag wegen Betruges vom Landgericht Bochum zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Unternehmer hatte mit zahlreichen Kunden so genannte Bestattungs-Vorsorgeverträge abgeschlossen, das Geld aber dann für eigene Zwecke verbraucht. Der Gesamtschaden belief sich auf 110 000 Euro. Im Prozess hatte der 44-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt. Das Geld will er für Online-Wetten eingesetzt und verloren haben. Nach seiner Verurteilung will der Hertener für einen Monat in das Bochumer Zisterziener-Kloster ziehen. Danach muss er dann die Haftstrafe antreten.

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