Drei nordafrikanische Intensivtäter abgeschoben

Düsseldorf (dpa/lnw) - Auf Betreiben der Düsseldorfer Polizei sind bislang drei nordafrikanische Intensivtäter abgeschoben worden. Das im Juni 2017 gestartete Intensivtäterkonzept zeige damit erste Erfolge, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Durch das Analyseprojekt «Casablanca» war bekanntgeworden, dass in der Landeshauptstadt Kriminelle aus Nordafrika für einen erheblichen Teil etwa der Taschendiebstähle verantwortlich sind.

Ein Viertel der Straftaten ging auf das Konto von drei Prozent der Verdächtigen, stellte die Polizei zudem fest. In Zusammenarbeit mit Ausländeramt und Staatsanwaltschaft wurden Fallkonferenzen eingeführt mit dem Ziel, ausländische Intensivtäter abzuschieben.

Ende November 2017 sei ein 31-Jähriger nach Nordafrika abgeschoben worden, dem 20 Straftaten zur Last gelegt werden. Er war unter verschiedenen Personalien in Deutschland bekannt. Mitte Januar 2018 sei ein 24 Jahre alter Nordafrikaner abgeschoben worden, der durch mehr als 40 Straftaten aufgefallen war.

Vor wenigen Tagen sei ein 29-Jähriger nach Nordafrika abgeschoben worden, der unter drei verschiedenen Namen Drogendelikte, Taschendiebstahl und Hehlerei begangen haben soll. Die Düsseldorfer Polizei hatte bereits im vergangenen Jahr von einem deutlichen Rückgang der einschlägigen Straftaten berichtet.

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