Dreifachmord: Ermittler berichtet Gericht von Spurensuche
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Das Landgericht in Gießen. Foto: Marius Becker/Archiv
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Gießen (dpa/lhe) - Im Prozess um einen mutmaßlichen Dreifachmord hat ein Kriminalbeamter von umfangreichen Ermittlungen berichtet, die zu der Angeklagten als Tatverdächtige führten. Nach der Auswertung unter anderem von DNA-Spuren, Handydaten und Einkaufsbelegen «war klar, dass sie für uns dringend tatverdächtig ist», sagte der Leiter der Sonderkommission am Dienstag vor dem Landgericht Gießen. Die 35-Jährige soll im April 2016 in Gießen einen 79-Jährigen und einen Monat später in Düsseldorf eine 86-Jährige und deren 58 Jahre alte Tochter umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Mord aus Habgier vor. Die 35-Jährige schweigt zu den Vorwürfen.

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