Dügida-Sprecherin soll Moscheebesucher beleidigt haben

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Polizei ermittelt gegen die Sprecherin der rechten Dügida-Demonstrationen in Düsseldorf. Sie soll am Montagabend Moscheebesucher beleidigt haben, als der Aufzug der Rechtsradikalen an einem muslimischen Gotteshaus vorbeiführte. Es sei ein Verfahren eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher an Mittwoch Medienberichte. Der Fall werde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft geprüft. «Im Zusammenhang mit den Demonstrationen kommt es zu Straftaten», sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. So habe etwa ein Demonstrant den Hitler-Gruß gezeigt. Die Polizei versuche noch, den Mann zu identifizieren.

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