Düsseldorfs OB: Invictus Games mehr als ein Sportereignis
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Thomas Geisel (SPD), Oberbürgermeister von Düsseldorf. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild
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Düsseldorf/London (dpa/lnw) - Laut Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) ist die Stadt «stolz», im Jahr 2022 Gastgeber der Invictus Games zu sein. «Wir wissen, dass die Invictus Games viel mehr sind als ein Sportereignis», sagte Geisel am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in London in der deutschen Botschaft. An den Spielen beteiligen sich rund 500 Soldaten, die in ihrem Dienst körperlich oder seelisch verletzt wurden. Bis zu 14 Sportarten sind vorgesehen. Der Zuschlag für Düsseldorf war am Mittwochabend offiziell bekannt gegeben worden. Neben der Landeshauptstadt hatte sich das kanadische Victoria um die Spiele beworben.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bezeichnete die Bewerbung von Düsseldorf als «Glücksfall». Die Stadt hatte zusammen mit der Bundeswehr vor gut einem Jahr die Bewerbung gestartet. Düsseldorf wird im Juni 2022 die sechste Ausgabe der Invictus Games präsentieren. Ausgerichtet werden die Spiele von einer Stiftung, die der britische Prinz Harry gegründet hatte. Kramp-Karrenbauer und Geisel sollten noch am Donnerstag persönlich mit dem Prinzen zusammentreffen.

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