EU-Ratspräsident Van Rompuy erhält Karlspreis 2014

Aachen (dpa) - Der Karlspreis 2014 geht an den EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy. Van Rompuy habe in schwerer Zeit als unermüdlicher Arbeiter, Mittler und Konsensbildner einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung und Weiterentwicklung der EU geleistet, begründete das Karlspreisdirektorium am Samstag die Zuerkennung. In diesem Jahr hatte die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite die Auszeichnung erhalten. Der Preis wird seit 1950 für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen und gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen in Europa.

In den vergangenen Jahren war es beim Karlspreis immer wieder um die Eurokrise gegangen. Die Auszeichnung 2011 an Jean-Claude Trichet, damals Präsident der Europäischen Zentralbank, verband das Direktorium mit dem Appell «Rettet den Euro». Die Verleihung an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble 2012 war ein Plädoyer für einen langen Atem in der Krise. Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite erhielt den Preis als europäisches Vorbild für den Umgang mit seiner Wirtschaftskrise.

Stiftung Internationaler Karlspreis

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