Ehefrau erwürgt und im Wald vergraben: Angeklagter gesteht
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild
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Duisburg (dpa/lnw) - Mit einem Geständnis hat in Duisburg am Dienstag der Prozess um den gewaltsamen Tod einer jungen Mutter begonnen. Der Ehemann der 26-Jährigen hat über seine Verteidigerin zugegeben, seine Frau am Abend des 7. September 2019 in der gemeinsamen Duisburger Wohnung im Streit erwürgt zu haben. Anschließend habe er sie als vermisst gemeldet und die Leiche im Wald vergraben. Dort wurde sie rund drei Monate später gefunden. Hintergrund der Tat waren laut Anklage Trennungsabsichten der 26-Jährigen.

Nach Angaben des 29-jährigen Deutschen habe man sich am Tatabend gegenseitig beleidigt. Dann sei die Situation eskaliert und er habe ihr mit beiden Händen an den Hals gefasst. «Ich werde mir nie verzeihen, dass ich meinem Sohn die Mutter und den Eltern meiner Frau die Tochter genommen habe», hieß es in der Erklärung seiner Anwältin. Die Anklage lautet auf Totschlag. Mit einem Urteil ist voraussichtlich Anfang Oktober zu rechnen.

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