Ehefrau im Auto erstochen - Geständnis zum Prozessauftakt

Münster (dpa/lnw) - Es sah aus wie ein tödlicher Unfall, war aber ein Verbrechen: Ein Bauarbeiter hat gestanden, vor fünf Monaten im westfälischen Greven das Auto seiner Ehefrau gerammt und sie dann im Wagen erstochen zu haben. Seit Donnerstag muss sich der 51-Jährige wegen Mordes vor dem Schwurgericht Münster verantworten. Zum Prozessauftakt ließ er seinen Verteidiger erklären: «Für den Tod meiner Frau trage ich die Verantwortung.» Die Tat passierte am 4. Januar 2012 auf einer Landstraße. Seine 40-jährige Ehefrau hatte den Zusammenprall zwar noch überlebt, sich aber nicht aus dem Wrack ihres Autos befreien können. Das Paar hatte bereits getrennt gelebt.

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