Ehefrau im Bett erstochen: Zwölf Jahre Haft

Bochum (dpa/lnw) - Er schlich sich an das Bett seiner Frau, zückte ein Messer und stach neun Mal zu: Nach einem tödlichen Ehedrama hat das Schwurgericht Bochum einen 51-Jährigen wegen Mordes verurteilt. Weil der Angeklagte zur Tatzeit mit rund drei Promille Alkohol im Blut schwer betrunken war, galt er nur als vermindert schuldfähig. Die Richter verhängten am Freitag zwölf Jahre Haft.

Die ahnungslose Ehefrau hatte es sich kurz vor der Tat vor neun Monaten mit einem Hörbuch und Kopfhörern auf dem Bett gemütlich gemacht. Die Ehe des Paares soll da bereits seit Monaten zerrüttet gewesen sein. Weil der Mann immer mehr trank und gewalttätig wurde, soll die Frau beschlossen haben, sich endgültig von ihm zu trennen. Weil ihr Mann das nicht wollte, soll er sie getötet haben.

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