Ehefrau mit Jagdgewehr erschossen: Geständnis im Mordprozess

Münster (dpa/lnw) - Mit einem Geständnis hat in Münster am Dienstag der Mordprozess gegen einen 52-jährigen Weinhändler aus Ibbenbüren begonnen. Der Angeklagte gab zu, seiner Ehefrau am 10. Oktober 2011 aus nächster Nähe mit einem Jagdgewehr in den Kopf geschossen zu haben. Anschließend habe er sich selbst umbringen wollen, aber nicht abdrücken können. Hintergrund der Bluttat seien Schulden von 70 000 Euro gewesen. Damit habe er seine Ehefrau nicht alleine lassen wollen. «Ich habe sie geliebt», sagte der 52-Jährige. Er habe jedoch keinen Ausweg mehr gesehen.

SOCIAL BOOKMARKS