Ehemann im Streit erstochen: Knapp vier Jahre Haft
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Eine Außenansicht zeigt den Eingang vom Landgericht Dortmund. Foto: Ina Fassbender/dpa
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Dortmund (dpa/lnw) - Nach einem tödlichen Ehedrama am Ostersonntag in Hamm hat das Dortmunder Schwurgericht eine 64-jährige Frau zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Die Angeklagte hatte eingeräumt, ihren Mann im Streit mit einem Küchenmesser erstochen zu haben. Sie habe ihn jedoch lediglich leicht verletzen wollen, sagte sie. Während der Stichbewegung habe sich der Mann aber plötzlich umgedreht, deshalb habe die Klinge das Herz getroffen. Die Richter waren in ihrem Urteil am Dienstag davon überzeugt, dass die 64-Jährige jahrelang unter den Launen ihres gewalttätigen und alkoholkranken Mannes gelitten hat. Das Urteil lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge.

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