Eisbären drehen fast verlorene Partie in Köln

Berlin (dpa/bb) - Die Eisbären Berlin haben am Freitag in der Deutschen Eishockey Liga mit einer großen Energieleistung ein schon verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer gerissen. Beim Tabellenvorletzten Kölner Haie siegte der Hauptstadtclub dank eines Tores in der Verlängerung von Julian Talbot mit 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0). Die Haie kassierten die dritte Niederlage in Serie unter ihrem neuen Trainer Niklas Sundbald. Dabei begannen die Berliner recht druckvoll, besaßen durchaus Chancen, das Führungstor zu erzielen. «Wir waren in den ersten zehn Minuten die bessere Mannschaft. Doch mit der ersten dummen Strafe drehte sich das Blatt», fasste Eisbären-Neuzugang Marcel Noebels das erste Drittel passend zusammen. Mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang dem kriselnden Vizemeister Köln das 1:0 durch Michael Iggulden (10.). Noch vor der ersten Pause baute Christopher Minard (17.) den Vorsprung der Gastgeber aus. Das zweite Drittel sah deutlich überlegene Eisbären, jedoch trotz mehrerer guter Chancen ohne Torerfolg. Die einzige Kölner Gelegenheit vergab Mirko Lüdemann, der mit einem Penalty an Berlins Schlussmann Petri Vehanen scheiterte. Unverändertes Bild vor 10057 Zuschauern in den letzten 20 Minuten: Die Eisbären mit fast 70 Prozent Puckbesitz. Und werden dafür auch belohnt. Petr Pohl (45.) gelingt mit den 41. Torschuss der Anschlusstreffer. Und kurz vor dem Ende erzielt Frank Hördler (58.) das 2:2.

SOCIAL BOOKMARKS