Elaiza-Frontfrau will beim ESC auch für die Ukraine singen

Berlin (dpa) - Die Gewinner des deutschen ESC-Vorentscheids, Elaiza, haben ihren Sieg am Donnerstagabend noch nicht verarbeitet: «Wir sind jetzt auf einmal ganz viel im Fernsehen. Das ist so verrückt, wenn man sich selbst im Fernsehen sieht und ganz oft im Radio hört», sagte die Frontfrau des Berliner Frauentrios, Ela (21), am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. «Wir haben Fanpost bekommen, das gab es noch nie.» Ela will beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Kopenhagen symbolisch auch für die Ukraine singen, wo sie geboren wurde. Und für Polen, wo sie als Kind lebte: «Ich bin ein bisschen gespalten, denn im Endeffekt ist die Bühne meine Heimat. Aber auch die drei Länder, die das aus mir gemacht haben, was ich bin. Deshalb singe ich für alle drei Länder - Polen, die Ukraine und Deutschland.» Die Mutter der 21-Jährigen ist Polin, ihr Vater Ukrainer.

Die beiden osteuropäischen Länder haben allerdings auch eigene Kandidaten in Kopenhagen am Start. Für die Ukraine geht Mariya Yaremchuk mit «Tick-Tock» ins Rennen. Das Hip-Hop-Duo Donatan und Cleo singt für Polen «My Słowianie».

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