Energieriesen erwägen Rückzug aus Urangeschäft

Düsseldorf (dpa) - Die deutschen Energieriesen RWE und Eon erwägen offensichtlich, sich aus dem Geschäft mit der Urananreicherung zurückzuziehen. Das war am Mittwoch in Branchenkreisen zu erfahren. Zuvor hatten mehrere Medien über entsprechende Überlegungen berichtet. RWE und Eon wollten die Berichte auf Anfrage nicht kommentieren. Die beiden Konzerne halten zusammengerechnet ein Drittel der internationalen Urenco-Gruppe. Der Rest der Anteile liegt beim britischen und beim niederländischen Staat. Urenco hat vier Standorte in vier Ländern. In Deutschland betreibt die Gruppe eine Anreicherungsanlage im westfälischen Gronau.

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