Entspannte Situation in Burbacher Flüchtlingsunterkunft

Burbach (dpa/lnw) - In der Flüchtlingsunterkunft im siegerländischen Burbach gibt es seit Monaten kaum noch Probleme. «Wir haben hier keine höhere Einsatzrate der Polizei wie in Burbach selber», sagte DRK-Einrichtungsleiter Hubert Multhaup der Deutschen Presse-Agentur. Vor der Übernahme durch das Rote Kreuz wurde das Heim von der Essener Firma European Homecare betrieben. Das Heim war durch Übergriffe von Wachleuten auf Bewohner im Herbst 2014 weltweit in die Schlagzeilen geraten. Die daraus folgenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen.

Nun hat sich die Situation entspannt. Statt der zum Teil bis vor einem Jahr 750 Flüchtlinge leben dort noch maximal 500 Menschen. Aktuell sind es sogar nur 350. Insbesondere die Angebote zur Freizeitgestaltung wurden ausgebaut. Ab Mai soll die bisherige Notunterkunft zu einer Erstaufnahme-Einrichtung werden. Dann können die Asylanträge direkt vor Ort bearbeitet werden.

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