Entwarnung im Wittener Norovirus-Fall

Witten (dpa/lnw) - Im Norovirus-Fall an einer Wittener Schule haben die Behörden am Dienstag Entwarnung gegeben. Die Schüler hätten sich nicht durch belastetes Mensa-Essen infiziert, sagte der Sprecher des Ennepe-Ruhr-Kreises Ingo Niemann am Dienstag. Damit hätten sich die anfänglichen Vermutungen bestätigt. Die Brechdurchfall-Erkrankung sei wohl durch bereits infizierte Schüler oder Erwachsene in die Schule getragen worden und habe sich dort verbreitet. Insgesamt 72 Kinder und vier Erwachsene waren vergangene Woche erkrankt. Der Unterricht fiel von Freitag bis Montag aus. Am Dienstag fehlten noch ein Dutzend Schüler und vier Mitarbeiter. Noroviren sind eine der häufigsten Ursachen für akute Magen-Darm-Erkrankungen und Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen. Die Krankheitssymptome klingen nach ein bis drei Tagen wieder ab.

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