Entwicklungsarbeit GIZ: Dreiviertel der Projekte positiv bewertet

Bonn (dpa/lnw) - Die Entwicklungsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist neuesten Bewertungen zufolge in den vergangenen Jahren effizienter geworden. Für mehr als 200 Projekte erhielt das Bundesunternehmen im Zeitraum 2012 bis 2014 eine Gesamtnote von 2,2. In der Bewertung aus den Jahren zuvor war es noch eine 2,4, wie die GIZ am Freitag in Bonn mitteilte. Besonders gut schnitt den Angaben zufolge ein Bildungsprogramm für sozial benachteiligte Mädchen in Guinea ab. Insgesamt wurden 69 Prozent der Projekte mit «gut» bewertet, sechs Prozent sogar noch besser.

Ein HIV-/Aids-Präventionsprogramm entlang der westafrikanischen Truckerroute Abidjan - Lagos erhielt dagegen mit die schlechteste Note wegen fehlender Nachhaltigkeit: Nach Ende des Projekts konnte die Finanzierung nicht aufrechterhalten werden, die Erfolge gingen zurück.

Für die Evaluierung hatte sich die GIZ selbst kritisch hinterfragt, aber auch externe Gutachter hinzugezogen. Bewertet wurden fünf Kategorien, darunter Relevanz, Effektivität und Nachhaltigkeit. Die GIZ ist weltweit aktiv und unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der Bildungsarbeit. Der Evaluierungsbericht erscheint alle zwei Jahre.

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