Eon-Tochter in Brasilien in der Bredouille

Düsseldorf/Rio de Janeiro (dpa) - Verzögerungen beim Netzanschluss eines Gaskraftwerks haben die Eon-Tochterfirma Eneva in Brasilien in Schwierigkeiten gebracht. Wie ein Konzernsprecher in Düsseldorf bestätigte, soll Eneva eine Strafe im hohen zweistelligen Millionenbereich drohen, weil eine Anlage in Parnaíba im Nordosten des Landes nicht rechtzeitig ans Netz gegangen ist. Die «Rheinische Post» (Mittwoch) hatte darüber berichtet. Das Werk mit einer Leistung von 500 Megawatt sollte bereits ab dem Frühjahr 2014 Strom liefern. Streitpunkt sei nun, ob Eneva die Kosten für die Ersatzbeschaffung übernehmen und Vertragsstrafe zahlen müsse. Der Eon-Sprecher zeigte sich zuversichtlich, dass eine «vernünftige» Lösung erzielt wird.

ots-Meldung der Rheinischen Post

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