Ermittlungen in Achenbach-Affäre auf weitere Person ausgeweitet

Düsseldorf (dpa) - In der Affäre um den inhaftierten Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf einen weiteren Verdächtigen ausgeweitet. Dem früheren Geschäftspartner Achenbachs, mit dem er in der inzwischen aufgelösten Beratungsfirma «Berenberg Art Advice» zusammengearbeitet hatte, werde gemeinschaftlicher Betrug vorgeworfen, teilte die Essener Oberstaatsanwältin Anette Milk am Dienstag mit. Er soll zusammen mit Achenbach «wissentlich» an Kommissionsgeschäften mitgewirkt haben, bei denen Geldanlegern höhere Einkaufspreise vorgespiegelt worden seien als die tatsächlich verauslagten Preise.

Achenbach, einer der bekanntesten Kunstberater Deutschlands, sitzt wegen der Betrugsvorwürfe seit Juni in Untersuchungshaft. Auslöser war eine Strafanzeige der Witwe des Aldi-Erben Berthold Albrecht.

Kunstberater Helge Achenbach

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