Ermittlungen nach Bielefelder Feuerwerksexplosion dauern an

Bielefeld (dpa/lnw) - Ein Jahr nach der Explosion eines privaten Feuerwerkslagers in Bielefeld dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft an. Bei dem Unglück am 3. Juni 2012 hatte sich der Betreiber des Lagers schwere Verletzungen zugezogen. Seine damalige Lebensgefährtin sowie deren Tochter und Mutter wurden ebenfalls verletzt. Der Anbau eines Hauses, in dem die Feuerwerkskörper gelagert waren, war durch die Wucht der Explosion eingestürzt. Wann die Ermittlungen abgeschlossen werden könnten, sei noch nicht absehbar, sagte Staatsanwalt Christoph Mackel. Es spreche derzeit aber nichts gegen eine Anklage. Mögliche Vorwürfe wären dann: Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und fahrlässige Körperverletzung. Der Mann hatte die Genehmigung zum nicht-gewerblichen Umgang mit Pyrotechnik.

SOCIAL BOOKMARKS