Ermittlungen nach Busunfall

Petershagen (dpa/lnw) - Nach dem Unfall eines Reisebusses mit einer Schulklasse an Bord suchen Ermittler im ostwestfälischen Petershagen nach der Unglücksursache. «Hinweise auf technische Mängel am Fahrzeug ergaben sich am Donnerstag nicht», berichtete ein Sprecher der Polizei in Minden. «Fest steht, dass der Fahrer nicht zu schnell unterwegs war. Dies ergab die Auswertung seines Kontrollgerätes.» Eines sei nicht auszuschließen: Möglicherweise seien beim Fahrer plötzlich gesundheitliche Probleme aufgetreten. «Die Ermittlungen dazu dauern an.»

Der Bus war mit 26 Schülern aus dem niedersächsischen Nachbarkreis Schaumburg am Mittwoch auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt nach Bremen, als er auf der Bundesstraße 61 von der Fahrbahn abkam und durch einen Grünstreifen schoss. Eine Frau wurde schwer verletzt. Für die 53 Jahre alte Begleiterin der Gruppe bestehe nach Auskunft des Krankenhauses keine Lebensgefahr, so der Sprecher. «Sie befindet sich auf der Intensivstation.» Der 59 Jahre alte Busfahrer und fünf Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren erlitten leichte Schnittwunden.

Pressemitteilung mit Bild

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