Erste Aussagen im Kölner Kunstfälscher-Prozess

Köln (dpa/lnw) - Im Kölner Kunstfälscherprozess um die angebliche Sammlung Jägers haben sich die Angeklagten am Mittwoch erstmals geäußert. Der Hauptangeklagte Wolfgang B., von dem die mindestens 47 gefälschten Werke von Avantgarde-Künstlern des beginnenden 20. Jahrhunderts stammen sollen, berichtete vor dem Landgericht über sein Leben. «Ich konnte mit 17 schon ziemlich viel», sagte der 60-Jährige mit Blick auf sein abgebrochenes Kunststudium. Seine Jugend sei bestimmt gewesen von «Sex, Drugs and Rock and Roll». An der Seite seiner Frau Helene, habe er sein Leben aber radikal geändert. Das Paar soll zusammen mit zwei Komplizen die Fälschungen in den internationalen Kunstmarkt geschleust haben.

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