Erste Corona-Behandlungszentren schließen in Westfalen
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Zwei FFP3 Atemschutzmasken liegen auf einem Tisch im Sonnenschein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
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Dortmund (dpa/lnw) - Aufgrund rückläufiger Coronavirus-Infektionszahlen haben in Westfalen die ersten Test- und Behandlungszentren der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen. Am Mittwoch stellten die Zentren, in denen Patienten auf Coronavirus getestet und auch weiter versorgt werden konnten, in Olpe, Siegen, Lüdenscheid, Witten und dem Dortmunder Signal Iduna Park ihren Betrieb ein, wie eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sagte. Zum Ende des Monats sollen Zentren in Unna, Schwerte, Bocholt, Legden und Dülmen folgen.

Ein Großteil der vormals 29 Corona-Behandlungszentren der KVWL soll aber zunächst weiter laufen. Die Schließung der übrigen sei Ausdruck einer langsamen Rückkehr zur Normalität, betonte die Sprecherin. In den Praxen der Ärzte stehe inzwischen ausreichend Schutzmaterial zur Verfügung, um Patienten dort zu behandeln.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein will dagegen kurzfristig keine ihrer Test-Einrichtungen schließen, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. Sie ist an gut der Hälfte von 50 solcher Corona-Diagnosestellen im Rheinland beteiligt. «Wir werden da unsere Kapazitäten jetzt nicht zurückfahren», sagte der Sprecher am Mittwoch. Im Gegenteil gehe mit einem neuen Test-Zentrum in Duisburg in der kommenden Woche eine zusätzliche Einrichtung an den Start. Grundsätzlich werde man das Infektionsgeschehen ebenfalls weiter im Blick behalten und für die kommenden Monate prüfen, welche Einrichtungen wo gebraucht werden.

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