Evakuierung für Bombenentschärfung in Klinikviertel angelaufen

Dortmund (dpa/lnw) - Im Klinikviertel von Dortmund ist nach dem Fund eines Bombenblindgängers die Evakuierung angelaufen. Ein Bagger hatte am Donnerstag den Zünder der britischen Zehn-Zentner-Bombe bei Ausschachtungen beschädigt.

Der Kampfmittelräumdienst wolle noch diesen Donnerstag versuchen, die Bombe zu entschärfen, sagte ein Stadtsprecher. Dazu würden eine Kinderklinik und zahlreiche Wohnhäuser geräumt. Mehrere tausend Menschen sind betroffen. Im nahe gegelegenen Uniklinikum reiche es, Patienten innerhalb des Komplexes zu verlegen, hieß es. Für die Evakuierung von Patienten waren Krankenwagen aus anderen Landesteilen angefordert worden.

Sollte der Zünder nicht entschärft werden können, droht die Sprengung der Bombe vor Ort. Ob und wann das in diesem Fall geschehen könne, werde später geprüft, sagte der Stadtsprecher. Erst am Dienstag hatten Experten in Duisburg eine Bombe sprengen müssen. Am Mittwoch sorgte dann in Köln die Entschärfung eines Blindgängers für Behinderungen in der Innenstadt.

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