Ex-Freundin erstochen und Baby entführt - Prozessauftakt

Siegen (dpa/lnw) - Blutbad in der Bahnhofsunterführung: Aus Eifersucht und im Streit um das gemeinsame Baby soll ein 22-Jähriger in Siegen seine Ex-Freundin in aller Öffentlichkeit erstochen haben. Die Frau starb im vergangenen August im Bahnhof in Siegen durch 52 Messerstiche. Seit Donnerstag muss sich der junge Mann wegen Mordes vor dem örtlichen Landgericht verantworten. Der Messerstecher hatte die Bluttat laut Anklage angekündigt - und die 18-Jährige dann abgepasst. Nach der Tat war er blutverschmiert mit dem Baby auf dem Arm geflüchtet. Dann setzte er seinen Sohn in einer nahe gelegenen Moschee ab. Kurze Zeit später wurde er festgenommen. Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte.

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