Experte: Erste Kölner NSU-Bombe hätte tödlich sein können

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die NSU-Bombe in der Kölner Probsteigasse hatte eine tödliche Sprengkraft. «Das war eine hinterlistige Sprengfalle. Die junge Frau hat Glück gehabt. Ein Splitter in Bauch oder Kopf wäre tödlich gewesen», sagte ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamts am Donnerstag im NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags in Düsseldorf. Eine damals 19-jährige Deutsch-Iranerin war bei dem Anschlag 2001 schwer verletzt worden. Die Tatortarbeit habe fast 13 Stunden gedauert. Es habe damals dennoch keine Hinweise auf ein Tatmotiv gegeben.

Initiative NSU-Watch NRW mit Infos und Protokollen aus PUA und Münchner Prozess

Unterlagen zum Düsseldorfer Ausschuss

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