Experten diskutieren über umstrittene Pläne zur Inklusion

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im nordrhein-westfälischen Landtag diskutieren Experten ab heute darüber, wie das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern gelingen kann. Ende April hatte die rot-grüne Landesregierung einen Gesetzentwurf dazu in den Landtag eingebracht. Er sieht vor, dass behinderte Kinder ab dem Schuljahr 2014/15 schrittweise einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht mit Nichtbehinderten in einer allgemeinen Schule bekommen.

Von der Opposition gibt es heftige Kritik: So findet die CDU, die rot-grüne Landesregierung wolle die Kosten der sogenannten Inklusion auf die Kommunen abwälzen. Befürchtet wird auch eine Schließungswelle bei den Förderschulen. Im Landtag sollen sich nun zwei Tage lang Sachverständige zum Thema Inklusion äußern. Eingeladen sind neben Forschern unter anderem auch Vertreter von Lehrern, Eltern und Schülern sowie von Kreisen und Kommunen.

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