Experten fordern mehr Hilfen für mögliche Schulabbrecher

Bochum (dpa/lnw) - Schulabbrecher haben es schwer im Berufsleben - und kosten die Gesellschaft viel Geld. Potenzielle Schulabbrecher sollten daher so früh wie möglich von persönlichen Betreuern aufs Arbeitsleben vorbereitet werden, forderte Stefan Sell von der Fachhochschule Koblenz am Montag zum Auftakt einer Bildungskonferenz in Bochum. Motto des Kongresses: «Aus Schulabbrechern werden Facharbeiter!»

Bundesweit seien aktuell 300 000 Jugendliche in der Warteschleife zwischen Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt, so die Veranstalter, die Konrad-Adenauer-Stiftung und der Initiativkreis Ruhr. Damit verbunden seien Kosten von rund vier Milliarden Euro pro Jahr. Gleichzeitig blieben 33 000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) forderte, jungen Menschen müsse besser geholfen werden, ihre Fähigkeiten zu entfalten.

Pressemitteilung

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