Explosionen bei Großbrand: Feuerwehrmann außer Lebensgefahr
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Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Der bei einem Großbrand in Düsseldorf schwer verletzte Feuerwehrmann schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Der 37-Jährige befinde sich aber weiter in der Uniklinik, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Montag. Der Mann war lebensgefährlich verletzt worden, als es bei dem Einsatz in der Nacht zum Freitag plötzlich zu Explosionen kam.

Bei dem Brand eines Gewerbekomplexes war ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Was die Explosionen und den Brand ausgelöst hatte, war am Montag zunächst weiter unklar. Die Brandermittlungen dauerten an. Sie seien angesichts des Schadensbildes «sehr schwierig».

Weite Teile eines 6500 Quadratmeter großen Gewerbekomplexes brannten völlig aus. 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die gewaltigen Flammen zu löschen. Es handelte sich um einen der größten Brände in der Landeshauptstadt der vergangenen Jahre.

Zwei Feuerwehrleute waren von der Druckwelle einer Explosion getroffen und verletzt worden. Während ein 57-Jähriger das Krankenhaus bereits nach einigen Stunden wieder verlassen konnte, war der Zustand des 37-Jährigen lange kritisch. Der Gewerbekomplex gehört zwei Rückversicherungen.

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