Fachstelle zur Armutsbekämpfung eröffnet in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Armut bekämpfen - aber wie? Dabei soll den nordrhein-westfälischen Kommunen von jetzt an ein Experten-Team helfen. In Gelsenkirchen eröffnete NRW-Sozialminister Guntram Schneider (SPD) am Montag eine «Fachstelle zur sozialraumorientierten Armutsbekämpfung». Sie soll die Gemeinden kostenlos beraten. «Wir wollen den Kommunen dabei helfen, Armut und Armutsursachen vor Ort zu erkennen und passgenaue Angebote zur Vorbeugung und Bekämpfung von Armut zu entwickeln», erläuterte Schneider in einer Mitteilung.

Das Sozialministerium fördert die Fachstelle aus Landes- und EU-Mitteln mit jährlich rund einer Million Euro. Geplant wird zunächst mit drei Mitarbeitern. Eine Befragung habe ergeben, dass jede zweite Kommune sich Unterstützung bei der strategischen Sozialplanung wünscht, berichtete der Minister. Beratung benötigten vor allem die kreisangehörigen Gemeinden. Unter ihnen war nur etwa jede zehnte befragte Kommune bereits sozialplanerisch aktiv.

Antwort des Wissenschaftsministeriums

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