Fast jeder zweite Jung-Landwirt kommt nicht vom Hof

Bonn/Münster (dpa/lnw) - Immer mehr angehende Landwirte in Nordrhein-Westfalen sind nicht auf einem Bauernhof aufgewachsen. «Landesweit liegt der Anteil bereits bei 45 Prozent», sagte Bernhard Rüb, Sprecher der Landwirtschaftskammer. Eine Rolle spielt dabei der Strukturwandel: Die Anzahl der Höfe wird kleiner, aber die einzelnen Betriebe wachsen und benötigen deshalb mehr Angestellte. Die Entwicklung zeige, dass Landwirtschaft heute ein attraktiver Beruf sei, erklärte die Kammer. Derzeit würden in Nordrhein-Westfalen 1358 junge Leute zum Landwirt ausgebildet - nur drei weniger als 2011, aber mehr als 2010.

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