Festnahmen nach Friedensdemo gegen Gaza-Krieg in Essen

Essen (dpa/lnw) - Nach einer Protestkundgebung gegen den Gaza-Krieg am Freitag in Essen hat die Polizei nach eigenen Angaben gewaltsame Zusammenstöße mit einer anderen Demonstrantengruppe verhindert. Rund 1000 Menschen hatten zunächst friedlich gegen die Bombardierung des Gazastreifens durch Israel demonstriert. Im Anschluss daran seien etwa 200 Teilnehmer zu einem Platz gezogen, auf dem rund 100 Menschen gegen Antisemitismus protestierten. Vereinzelt seien Flaschen und andere Gegenstände geworfen worden. Die Polizei nahm acht Personen fest und ermittelt wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und wegen Körperverletzung. Aufgerufen zu der «Friedensdemonstration für Nahost» hatte die Jugendorganisation der Partei Die Linke.

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