Feuer im Wohnheim: Brandstifterin muss in die Psychiatrie

Münster (dpa/lnw) - Nach einem Brand in einem Behindertenwohnheim in Ennigerloh ist eine 32-jährige Bewohnerin am Freitag in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Die Frau hatte am 17. September 2013 die Gardinen in ihrem Zimmer angezündet, danach allerdings sofort den Alarmknopf gedrückt. Das Feuer konnte dadurch schnell gelöscht werden. Der Sachschaden belief sich trotzdem auf rund 12 000 Euro. Im Prozess vor dem Landgericht Münster hatte die unter einem Borderline-Syndrom leidende Angeklagte erklärt, dass sie vor der Tat Stimmen gehört habe. Dabei sei ihr befohlen worden, Feuer zu legen und dadurch Selbstmord zu begehen.

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