Feuerwehr kühlt ausgebranntes Elektro-Auto in «Wasserbad»
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Ein Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht zu einem Einsatz. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild
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Hattingen (dpa/lnw) - Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr in Hattingen: Sie versenkte die heißen Überreste eines ausgebrannten Elektro-Autos in einem mit Wasser gefüllten Container. Mit diesem «Wasserbad», so die Rettungskräften wörtlich, sei eine erneute Entzündung des Akkus verhindert worden.

Brennende Elektro-Autos stellen Feuerwehren immer wieder vor Probleme. In Hattingen war es laut den Einsatzkräften der erste Fall. Obwohl das brennende Auto schnell gelöscht werden konnte, drohte der Akku, sich erneut zu entzünden. «Dieser Prozess kann nur durch intensive Kühlmaßnahmen unterbrochen werden», teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. Kontrollen mit der Wärmebildkamera hätten tatsächlich immer wieder «eine deutliche Wärmeentwicklung» gezeigt, sobald nicht mehr gelöscht wurde.

Nach Rücksprache mit Experten ließen die Rettungskräfte sich einen leeren Bauschuttcontainer bringen, den sie mit mehreren Tausend Liter Wasser füllten und das ausgebrannte Autowrack mit einem Kran hinein beförderten. Nach drei Stunden sei der Einsatz beendet gewesen. Die Brandursache blieb zunächst unklar.

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