Finanzen des Ruhrbistums erholen sich leicht

Essen (dpa/lnw) - Die Finanzen des Ruhrbistums erholen sich 2012 leicht, sind aber durch Schuldentilgung und überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet weiter angespannt. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Bistumshaushalt für das kommende Jahr hervor. Das flächenmäßig kleinste deutsche Bistum rechnet danach 2012 mit Kirchensteuereinnahmen von rund 144 Millionen Euro. Der scharfe Einbruch 2011 sei damit überwunden, hieß es. Die Einnahmen liegen aber immer noch um fast ein Achtel unter dem Stand von 2010 (netto 166 Millionen Euro). Belastet werde der Etat weiter durch die Tilgung der mehr als 40 Millionen Euro Schulden, die das Bistum seit 2004 für den sozialverträglichen Umbau seiner Struktur mit der Schließung vieler Einrichtungen aufgenommen hat, so die Mitteilung.

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