Fingerabdrücke führen 16 Jahre nach Raubüberfall zu Tätern

Oberhausen (dpa/lnw) - Fast 16 Jahre nach einem Raubüberfall haben Fingerabdrücke die Polizei zu den mutmaßlichen Tätern geführt. Die Männer aus Oberhausen (40 und 44) sollen damals in Braunschweig in der Filiale einer Schnellimbisskette mehrere Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und gezwungen haben, das Geld aus der Kasse in eine Tüte zu packen. Zusammen mit dem Fahrer des Fluchtwagens seien sie unerkannt entkommen, teilte die Polizei Oberhausen am Dienstag mit.

Die Fingerabdrücke, die der 40-Jährige am Tatort zurückgelassen hatte, brachten die Ermittler schließlich auf seine Spur: Anfang des Jahres war er der Polizei nach einem Einbruch in Oberhausen ins Netz gegangen. Nach seiner Festnahme am Mittwoch legte er ein Geständnis ab. Im Anschluss sei auch sein Komplize festgenommen worden. Auch er sei geständig, hieß es weiter. Beide befinden sich in Untersuchungshaft. Flüchtig ist weiter der dritte mutmaßliche Täter, nach Polizeiangaben vermutlich ein Mann aus Hamburg.

Polizeimitteilung

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